Dieser Typ erkennt AC/DC-Legende nicht

Angela Mueller, 9. Juli 2018, 09:46 Uhr
Cliff Williams von AC/DC und Florian Rexer.
Cliff Williams von AC/DC und Florian Rexer.
© zVg
Der Schauspieler Florian Rexer ist den Umgang mit Prominenten gewohnt. Dummerweise kennt er sie nicht. Weder Göla noch den Ex-AC/DC-Bassisten Cliff Williams noch die Nati-Spieler.

Dass er gerade kürzlich am Flughafen den Schweizer Nati-Trainer Vladimir Petkovic mit dem ehemaligen Stadtpräsidenten von Bischofszell, Josef Mattle, verwechselt hat, erzählt Schauspieler und Comedian Florian Rexer, der im Thurgau lebt, nur in einem Nebensatz. Seine Freunde bezeichnen den Leiter der Schlossfestspiele Hagenwil im Thurgau als den «peinlichsten Promi-Stalker ever», wie er im Interview mit FM1 sagt.

«Alte Säcke» in der Hotel-Lobby

Nicht ohne Grund: Als der 42-Jährige sich vor einiger Zeit in der Lobby des Hyatt Hotels in Zürich auf einen Auftritt vorbereitete, bemerkte er ein paar «alte Säcke» in der Nähe. Einer von ihnen kam zu ihm rüber und fragte nach Zucker. Weil dieser ihm irgendwie bekannt vorkam, schoss er ein Selfie mit ihm. Dieses schickte er seinem Freund Andy und fragte, wer das sei. Die Antwort kam prompt: «Der Schweizer Musiker Göla.»

AC/DC oder Steppenwolf?

Kurz darauf kam noch einer von dieser Gruppe zu Rexer an den Tisch und lieh sich nochmals Zucker aus. Und spätestens jetzt wurde die Situation misslich. Es war der weltberühmte Ex-AC/DC-Bassist Cliff Williams. Rexer erkundigte sich, ob Williams Musiker sei und wie seine Band heisse. Williams reagierte gutmütig und fragte, ob Rexer AC/DC kenne. Der Schauspieler hatte keine schlauere Antwort als: «Ja, klar – born to be wild.» Williams korrigierte ihn nur lakonisch: «Das ist von Steppenwolf.»

Peinlich, Peinlich

Mit dieser Geschichte kann Rexer seine Kollegen immer wieder unterhalten. Doch das ist längst nicht alles. Peinlich ging auch die Geschichte aus, als er kürzlich in einem Zürcher Hotel auf unsere Nationalmannschaft traf. Er fragte zwei dieser «jungen Männern mit roten Shirts» nach Autogrammen. «Die haben sie mir auch bereitwillig gegeben.» Als hinter ihm an der Bar Gelächter losbrach, erkundigte sich Rexer nach dem Grund. Er bekam folgende Antwort: «Ich habe noch nie jemanden gesehen, der sich von den Physiotherapeuten der Nationalmannschaft ein Autogramm geben liess.»

Inzwischen hat Rexer dazu gelernt: «Das sind so Sachen, die passieren mir ständig. Jetzt habe ich mir vorgenommen, einfach den Mund zu halten.»

Angela Mueller
Quelle: agm
veröffentlicht: 9. Juli 2018 05:32
aktualisiert: 9. Juli 2018 09:46