Fremdschäm TV mit Irina Beller

Gerry Reinhardt, 11. Januar 2017, 10:06 Uhr
(Screenshot Schweiz 5) Irina Beller versucht sich als Fernsehmoderatorin
(Screenshot Schweiz 5) Irina Beller versucht sich als Fernsehmoderatorin
Die Millionärsgattin Irina Beller kann vieles nicht. Muss sie auch nicht, da sie genügend Geld besitzt um nichts zu machen. Aber wenn sie es dann doch tut, dann wirkt es leider oft peinlich. Auch dann, wenn sie sich als Fernsehmoderatorin versucht.

Wenn man im Fernsehen moderiert, sollte man gewisse Moderationsregeln kennen, ein gewisses Talent haben und man sollte sich eloquent ausdrücken können. Dies alles trifft auf Irina Beller nicht zu. Und trotzdem moderiert sie eine Sendung auf dem Nischensender «Schweiz 5»: Konsumer TV.

© Screenshot Youtube

Dabei sind wir fasziniert, wie Irina Beller die Moderationskarten in der Hand hält. Ablesen kann sie so nichts. Muss sie aber auch nicht, sie hat einen Teleprompter, der für sie die Texte einblendet. Man merkt es am Silberblick.

Irina bleibt aber nicht nur im Studio. Nein, sie legt sich richtig ins Zeug und macht auch Umfragen zum Beispiel am Flughafen Zürich. Unter anderem mit Marcel Schlatter, Mediensprecher bei Kuoni. Als Irina den Mann im TV vorstellen will, vergisst sie aber leider was der Mann überhaupt macht. «Ich will ein paar Fragen stellen an Herrn Schlatter... Medienchef...? Kuoni? Presse, Medienchef?»

Zu hören ist von dem Interview nicht viel. Dies, weil Irina Beller das Mikrofon in die verkehrte Richtung hält. Eigentlich sollte sie das Mikrofon zu sich halten, wenn sie spricht und erst dann zum Interview-Gast. Die Millionärsgattin wurde hier wohl etwas falsch instruiert.

In einer weiteren Folge von «Konsumer TV» sieht und hört man Irina Beller an der Zürcher Bahnhofstrasse herumlaufen. Sie stellt den Passanten genau eine Frage: «Was magst du lieber: Shopping oder Sex?» Ob das die Themen sind, welche die Konsumenten interessieren?

Ihr glaubt uns nicht? Überzeugt euch selbst vom Nicht-Können der Irina Beller:

Update: Frau Beller findet uns übrigens nicht so lustig:

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Ein von Irina Beller (@irina.beller) gepostetes Foto am


Gerry Reinhardt
veröffentlicht: 10. Januar 2017 14:23
aktualisiert: 11. Januar 2017 10:06