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Jörg Schneiders Urne wurde unter einer Esche beigesetzt

Erika Pál, 7. Februar 2016, 11:40 Uhr
Das hätte Jörg Schneider gefallen: Seine Witwe Romy hat die Urne mit seiner Asche unter einer Esche an einem Waldrand in Wetzikon ZH beigesetzt. Er hätte nie auf einem Friedhof begraben werden wollen, sagt Romy Schneider. «Die Vorstellung schauderte ihn».
Jörg Schneider (1935-2015): Seine sterblichen Überreste ruhen unter einer Esche an einem Waldrand (Archiv).
© Gaetan Bally

Insbesondere der Gedanke, es gebe ein Grab, um das sich irgendwann niemand mehr kümmere, habe dem Verstorbenen Unbehagen bereitet, sagte die Witwe dem «SonntagsBlick». Sie habe ihm vor seinem Tod versichern müssen, dass sie das verhindere.

Die Esche hat in vielen Kulturen eine glückbringende spirituelle Bedeutung. In der germanischen Schöpfungsgeschichte ist die Esche der Weltenbaum Yggdrasil, das Zentrum des Universums. Als mächtiger Baum mit tiefer Verwurzelung verbindet die Esche Himmel und Erde.

Erika Pál
Quelle: SDA
veröffentlicht: 7. Februar 2016 10:45
aktualisiert: 7. Februar 2016 11:40