Sie ziehen sich für die Landwirtschaft aus

Laurien Gschwend, 13. Juni 2017, 05:29 Uhr
Die Ostschweiz füllt im kommenden Bauernkalender gleich ein Vierteljahr. Die drei Gewinner erzählen, weshalb sie mitmachen - und zeigen ihre Bilder. Dabei ist auch ein bekanntes Gesicht aus dem Fernsehen.

«Es diesmal besser zu machen» ist eine der Motivationen von Lu (Lea) Meier aus Schänis, für den nächsten Bauernkalender abgelichtet zu werden. Die 27-Jährige war bereits im Jahr 2011 im Bauernkalender zu sehen. «Das war eine sehr gute Erfahrung, die meine Freude an Fotoshootings geweckt hat», sagt die Allrounderin in einem privaten Betrieb am Mittelalbis. Wie Lu sagt, hat sie in den letzten Jahren viele Bilder von sich machen lassen - einige davon sind in der Galerie zu sehen.

«Riesige Ehre für mich»

Mit einer Freundin habe sie entschieden, sich erneut für eine Seite im Kalender zu bewerben. Auch diesmal hat es geklappt, gemeinsam mit einer weiteren Kandidatin und einem Kandidaten vertritt sie die Ostschweiz. «Ich freue mich sehr darüber. Es ist eine riesige Ehre für mich, die Landwirtschaft repräsentieren zu dürfen.»

Pornografische Pose «kein Thema»

Lu ist gespannt, welche Bildszene sich die Fotografen für sie überlegen. «Mir ist wichtig, dass das Endergebnis ästhetisch rüberkommt», sagt sie. Eine pornografische Pose sei «absolut kein Thema», sie wolle ihre Brüste auf keinen Fall zeigen. Ein verdecktes Aktbild sei hingegen in Ordnung, so die 27-jährige St.Gallerin.

Bauer aus Verkupplungsshow dabei

Im Rampenlicht zu stehen, ist für Jeroen Heusser nichts Neues. Der 48-jährige Toggenburger ist bekannt aus der Sendung «Bauer, ledig, sucht...» auf 3+. In den letzten Jahren war er Mitglied der Bauernkalender-Jury. «Nun haben sie mich gefragt, ob ich nicht selber einmal posieren möchte.» Auch wenn die Anfrage unerwartet gekommen sei, habe er gerne zugesagt. «Ich freue mich, das auszuprobieren, und hoffe, das Ergebnis kann sich sehen lassen.»

Jeroen ist nicht nervös, eher freut er sich auf einen schönen, aufregenden Shooting-Tag. «Etwas Bedenken habe ich nur, weil die anderen Kandidaten jünger sind als ich.» Der Landwirt aus Mühlrüti kann sich vorstellen, sich mit freiem Oberkörper fotografieren zu lassen, «mehr möchte ich nicht zeigen».

«Ich bin nach wie vor Single»

Nach «Bauer, ledig, sucht...» hat der homosexuelle Ostschweizer sein Liebesglück auch noch bei der RTL-Show «Bauer sucht Frau» gesucht. Er habe eine «unglaublich schöne Zeit» erlebt, sagt Jeroen rückblickend. Jedoch habe er seinen Traumpartner nicht gefunden. «Ich bin nach wie vor Single. Wenn sich eine Beziehung ergeben würde, wäre das schön, aber ich lebe auch so gut.»

Von einer fremden Person angemeldet

Die 33-jährige Andrea Brühlmann aus Arbon wurde den Machern des Bauernkalenders von einer noch unbekannten Person empfohlen, wie sie gegenüber FM1Today sagt. «Ich war etwas überrascht, als ich plötzlich eine Einladung zum Casting erhielt.» Seit zwei Jahren arbeitet sie zeitweise als Model (siehe Bildergalerie). Nun freut sie sich, «die Schweizer Landwirtschaft in der Öffentlichkeit zu repräsentieren».

«Authentisch und erotisch»

Andrea ist gelernte Geflügelzüchterin und hat Anfang 2016 den Betrieb der Eltern in Winden übernommen. Im Bauernkalender möchte sie sich selber am liebsten «mit Stil, natürlich, authentisch und erotisch» sehen. Auch ihr ist wichtig, «dass das Wichtigste bedeckt ist».

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Laurien Gschwend
Quelle: lag
veröffentlicht: 13. Juni 2017 05:29
aktualisiert: 13. Juni 2017 05:29
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