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Wim Wenders: Wäre ohne Peter Handke vielleicht Maler geworden

1. September 2016, 13:57 Uhr
Regisseur Wim Wenders, der in Venedig seinen Film «Les Beaux Jours d'Aranjuez» vorstellt, hätte ebenso gut als Filmkritiker anreisen können, sagt er.
© Keystone/EPA ANSA/ETTORE FERRARI
Der deutsche Regisseur Wim Wenders ist dem österreichischen Erfolgsautor Peter Handke dankbar für dessen langjährige Unterstützung. «Ich bin nicht sicher, ob ich ohne Peters Hilfe meinen ersten Spielfilm hätte machen können.

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Wie der 71-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur sagte, habe Handke ihm zugetraut, seinen - damals sehr erfolgreichen - Roman «Die Angst des Tormanns beim Elfmeter» zu verfilmen.

Nur deswegen habe er sich das dann auch selbst zugetraut. «Wer weiss, vielleicht wäre ich Filmkritiker geblieben oder doch Maler geworden.» Wenders stellt beim Filmfestival Venedig das Beziehungsdrama «Les Beaux Jours d'Aranjuez» vor, das auf einem Theaterstück von Handke basiert.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 1. September 2016 13:57
aktualisiert: 1. September 2016 13:57