Sonnencrème

Wahrscheinlich hast du dich bisher immer falsch eingecrèmt

16. Juni 2022, 11:32 Uhr
Jeder weiss, dass man eigentlich immer Sonnencrème tragen sollte, ob schönes Wetter oder bewölkt. Aber wie trägt man den Schutz richtig auf? Hier erfährst du es!
Regelmässiges eincremen ist ein muss.
© iStock

Im Sommer verbringen wir am liebsten unsere Zeit draussen in der Sonne. Leider bringt diese Zeit auch wieder den ein oder anderen Sonnenbrand mit sich. Eine gute Nachricht ist: Wir können uns effektiv dagegen wehren, und zwar mit Sonnencreme. Die New York Times hat recherchiert und die besten Tipps rausgesucht, wie du dich optimal schützt.

Fünf einfache Regeln

Ein Sonnenschutz von 50 bedeutet nicht gleich, dass du besser geschützt bist. Denn man wiegt sich so zu sehr in Sicherheit. Die meisten denken, je höher der Sonnenschutz, desto länger kann man in der Sonne bleiben, ohne den Sonnenschutz wieder aufzufrischen. Aber ein Lichtschutzfaktor (LSF) 15 kann besser schützen, wenn man ihn regelmässig aufträgt, als ein 50 LSF, der nur ein oder zwei Mal am Tag benutzt wird. Dennoch sollte man immer einen LSF von mindestens 30 tragen, um die Haut optimal zu schützen.

Und das führt zum Hauptproblem, Menschen frischen ihren Sonnenschutz zu wenig regelmässig auf. Doch wenn du diese Regeln befolgst, kannst du eigentlich nicht viel falsch machen:

1. Zunächst solltest du die Flasche vor dem Auftragen gut schütteln, damit sich UVA- und UVB-Schutz gut durchmischen. Die Sonnencrème sollte 15 bis 20 Minuten bevor man in die Sonne geht, aufgetragen werden. So kann die Creme noch gut in die Haut einziehen und den Schutz aufnehmen.

2. Der Schutz sollte alle ein bis zwei Stunden aufgefrischt werden. Sogar noch häufiger, wenn man Wasser oder Schweiss ausgesetzt wurde. Danach sollte man die Sonnencrème sofort wieder auftragen.

3. Für den gesamten Körper sollte man etwa 30 Milliliter benutzten. Damit man sich das besser vorstellen kann: Die Menge entspricht etwa einem Schnapsglas.

4. Lass dir den Rücken lieber von jemand anderen einreiben! Denn eine Studie hat gezeigt, dass der Schutz viel besser ist, als wenn du dir den Rücken selbst einreibst.

5. Ebenfalls hat die Studie gezeigt, welche Stellen am Körper am schlechtesten eingecrèmt werden. Das sind die Ohren und die Oberseite der Füsse. Nächstes Mal kannst du besonders genau auf diese Stellen achten.

Kinder sollen Spass haben

Besonders für Eltern kann das auftragen von Sonnencrème bei Kindern ein Albtraum werden. Bei kleinen Kindern ist die beste Lösung, dass Kind abzulenken. Zum Beispiel wenn das Kind in einem Autositz sitzt und mit einem Spiel oder einem Snack beschäftigt ist. Wenn das Kind sensible Haut hat, kann man es mit einem Make-up-Pinsel probieren, welcher sehr sanft alles verteilt. Bei älteren Kindern ist es wichtig, dass es dem Kind Spass macht, sich einzucrèmen. So haben Kinder viel mehr Spass an einem Sonnenstick oder an einer Flasche mit einem Pumpspender.

Bei allen ist es aber wichtig, dass die Sonnencrème sehr gut eingerieben wird, dass die Haut die Crème optimal aufnehmen kann. Auch wenn auf der Flasche steht, dass einreiben nicht nötig ist!

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 12. Juni 2022 11:35
aktualisiert: 16. Juni 2022 11:32
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