Dreh geht weiter

Alec Baldwin erzielt Einigung mit Familie der erschossenen Kamerafrau

5. Oktober 2022, 17:45 Uhr
Nach dem tödlichen Schuss auf die Kamerafrau Halyna Hutchins beim Dreh des Films «Rust» soll sich Alec Baldwin nun mit der Familie der Verstorbenen geeinigt haben. Der Dreh soll kommenden Jahr zu Ende geführt werden. Der Ehemann wird Produzent.
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Alec Baldwin wird die Arbeiten an dem Western «Rust» ab kommenden Jahr fortsetzen, nachdem der Hollywood-Star mit dem Witwer eine vertrauliche Einigung erzielt haben soll, wie «CNN» in einer Mitteilung schreibt. Dazu wird Ehemann Matthew Hutchins künftig als Produzent an dem Film mitwirken und auch einen Teil des Gewinns erhalten.

Parteien haben sich geeinigt

Die Familie, der 2021 am Filmset erschossenen Kamerafrau, hatte vor Gericht Klage gegen Alec Baldwin eingereicht. Die Hinterbliebenen haben den Produzenten und der Crew zahlreiche Verstöße beim Set vorgeworfen. Nun sollen sich, laut CNN, die Parteien geeinigt haben. Der Tod seiner Frau sei ein schrecklicher Unfall gewesen, so Matthew Hutchins.

Die Dreharbeiten werden mit allen ursprünglichen Hauptdarstellern wieder aufgenommen, teilte Baldwin mit. Es wird auch erwartet, dass der Regisseur Joel Souza, der bei der Schiesserei ebenfalls verletzt wurde, zu den Dreharbeiten zurückkehrt.

Quelle: Aufnahmen vom 22.10.2021/ CH Media Video Unit / Melissa Schumacher

Alec Baldwin stand nach Hutchins tragischen Tod seit einem Jahr stark unter Druck. Er hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene genutzt. Untersuchungen ergaben mittlerweile, dass sich in dem eigentlichen Requisit eine echte Kugel steckte. Er hat stets die Schuld an dem fatalen Unfall von sich gewiesen. Baldwin behauptet bis heute, er habe den Abzug nicht betätigt, der den Schuss auslöste, welche Halyna Hutchins tödlich traf.

(sib)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 5. Oktober 2022 17:35
aktualisiert: 5. Oktober 2022 17:45