International Burger Day

Am Samstag essen alle Burger – das steckt hinter seinem Namen

Maarit Hapuoja, 27. Mai 2022, 14:17 Uhr
Burger-Liebhaber aufgepasst: Am Samstag, 28. Mai, wird der internationale Tag des Burgers gefeiert. Der perfekte Tag, um morgens, mittags und abends Burger zu essen und um einen Blick auf die Geschichte des Burgers zu werfen.

Brötchen, Salat und Sauce plus eine grillierte Scheibe gehacktes Rindfleisch. So sieht der klassische Hamburger aus. Mittlerweile hat der Trend der kreativen Burger-Varianten diesen Klassiker überholt – der kulinarischen Vielfältigkeit sind keine Grenzen mehr gesetzt.

Die Burger-Branche boomt

Rindsburger, Cheeseburger, Chickenburger, Halloumiburger, Fischburger, Veggieburger, Plant-Based-Burger und so weiter. Die Liste an Burgermöglichkeiten ist unendlich lang. Auch der Preis variert stark. In einem Restaurant in St. Moritz gab es mal einen Burger für 168 Franken, aus einem Kalbssteak, Entenleber und gehobeltem weissem Trüffel.

Dann gibt es noch unzählige Varianten für den Beleg und das Brötchen. In vielen Burger-Restaurants kann man sich die Zutaten deshalb selber zusammenstellen und auch noch zwischen der Art des Brötchens wählen.

Der Trend geht auf jeden Fall von den bekannten Fast-Food-Ketten – diese sind zwar nach wie vor beliebt – mit ihren schnell zubereiteten Burgern aus der Massenproduktion hin zu handgemachten Burger mit hoher Qualität. Frische Zutaten und regionale Produkte finden auch in der Burger-Welt ihre Wichtigkeit.

Woher kommt der Name des Burgers?

Es ist unklar, von wem der internationale Tag des Burgers ins Leben gerufen wurde. Genau so wenig ist bekannt, wer den Burger erfunden hat. Zur Namensherkunft jedoch bestehen einige Theorien:

Der klassische Burger, der Hamburger, bezieht sich höchst wahrscheinlich auf die deutsche Stadt Hamburg. Dort bereitete ein Imbiss das «Rundstück warm» zu, welches aus einem Weizenbrötchen, einer Scheibe Fleisch und Sauce bestand. Eine Variante kombiniert das Brötchen mit einer Hackfleischfrikadelle und Eigelb. Dieses Rezept soll von deutschen Auswanderern in die USA gelangt sein und dort als Hamburger verkauft worden sein.

Rindfleisch wegen Mangel an Schweinebraten

Eine andere Theorie behauptet, dass der Hamburger erstmals in einem amerikanischen Kochbuch 1842 erschien und ein Steak aus Rindshackfleisch meinte, das unter dem Namen «Steak nach Hamburger Art» beschrieben wurde.

Die dritte Erklärung besagt, dass der Name am Imbisstand der Menches Brothers entstand. Während einer Chilbi bei der Stadt Hamburg in der Nähe von Buffalo, New York, griffen gewisse Betreiber auf Rindfleisch zurück, um den Engpass an Schweinebraten zu decken. Zu Ehren des Standorts ihrer Erfindung sollen sie den Namen Hamburger gewählt haben.

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 27. Mai 2022 13:00
aktualisiert: 27. Mai 2022 14:17
Anzeige