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Belarus

Belarus-Grenze: EU und Nato versichern Solidarität mit Oststaaten

28. November 2021, 17:00 Uhr
In der Krise um Migranten an der östlichen EU-Aussengrenze haben die EU und die Nato ihren dortigen Mitgliedsländern ihren Beistand versichert. «Ich möchte Ihnen hier die volle Solidarität der EU mit Litauen, Polen und Lettland in diesen sehr herausfordernden Zeiten versichern», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Sonntag bei einem Besuch in Litauen. Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte nach einem Treffen mit Staatspräsident Gitanas Nauseda in Vilnius: «Kein Nato-Verbündeter ist auf sich allein gestellt».
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht während einer Pressekonferenz nach ihrem Treffen mit dem litauischen Präsidenten Nauseda, der litauischen Ministerpräsidentin Simonyte und NATO-Generalsekretär Stoltenberg im Präsidentenpalast. Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa
© Keystone/AP/Mindaugas Kulbis

Die EU wirft dem autoritären belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen nach Minsk einfliegen zu lassen, um sie dann in die EU zu schleusen. Von der Leyen sprach von einem «absichtlichen, zynischen und gefährlichen Hybridangriff». Stoltenberg sagte, das Lukaschenko-Regime benutze unschuldige Menschen, um Druck auf die Nachbarstaaten auszuüben. Beide kündigten an, die Zusammenarbeit zwischen EU und Nato zu stärken.

Quelle: sda
veröffentlicht: 28. November 2021 17:00
aktualisiert: 28. November 2021 17:00