Bauwirtschaft

Coronakrise sorgt für Einbruch in der Bündner Bauwirtschaft

21. September 2020, 14:36 Uhr
Die Bündner Bauwirtschaft hat die Coronakrise zu spüren bekommen, vor allem im Hochbau, weniger im Tiefbau. (Archivbild)
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Die Coronakrise hat in der Bündner Bauwirtschaft im ersten Halbjahr 2020 tiefe Spuren hinterlassen. Vor allem im Wohnungsbau und im übrigen Hochbau lief es deutlich schlechter als im Vorjahr. Als Stabilisator entpuppte sich der Tiefbau.

Gemäss der am Montag vom Graubündnerischen Baumeisterverband publizierten Semesterstatistik belief sich das in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres realisierte Bauvolumen auf 349 Millionen Franken. Es liegt damit um 60 Millionen Franken oder knapp 15 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Besonders vom Rückgang betroffen war der Wohnungsbau. Dort wurden 89 Millionen Franken verbaut oder 29 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Auf 60 Millionen Franken oder 26 Prozent weniger als im Vorjahr belief sich das Volumen im übrigen Hochbau.

Im Tiefbau dagegen wurden 199 Millionen Franken in das Strassennetz investiert, was einen Rückgang von lediglich knapp vier Prozent bedeutet. Die stetige öffentliche Nachfrage im Tiefbau/Infrastrukturbau habe in der aktuellen Krisensituation eine noch grössere, regional wirksame volkswirtschaftliche Bedeutung als sonst, schrieb der Baumeisterverband.

Quelle: sda
veröffentlicht: 21. September 2020 14:36
aktualisiert: 21. September 2020 14:36