Ecuador

Ecuador tritt wegen Haushaltsproblemen aus Opec aus

2. Oktober 2019, 07:26 Uhr
Der Andenstaat Ecuador will aufgrund seiner Geldnot aus dem Opec-Kartell austreten und mehr, statt weniger Erdöl fördern. (Symbolbild Quito)
Der Andenstaat Ecuador will aufgrund seiner Geldnot aus dem Opec-Kartell austreten und mehr, statt weniger Erdöl fördern. (Symbolbild Quito)
© KEYSTONE/EPA EFE/GUILLERMO LEGARIA
Das Land Ecuador verlässt wegen Haushaltsproblemen das Erdöl-Förderkartell Opec. Das Energieministerium des Landes kündigte den Austritt zum Jahreswechsel am Dienstag (Ortszeit) an.

Hintergrund ist die von der Opec und anderen Erdölstaaten vereinbarte Produktionsdrosselung. Ecuador strebt dagegen eine höhere Förderung an, um zusätzliche Einnahmen für den durch eine starke Auslandsverschuldung belasteten Haushalt zu erzielen.

Der Andenstaat trat der Opec 1973 bei. 1992 kam es erstmalig zum Austritt. Im Jahr 2007 war das Land aber wieder eingetreten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. Oktober 2019 23:50
aktualisiert: 2. Oktober 2019 07:26