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Kinderbetreuung

Graubünden regelt Finanzierung der Kinderbetreuung neu

25. August 2021, 14:10 Uhr
Der Kanton Graubünden regelt die Finanzierung der Kindertagesstätten (Kitas) und Tageseltern neu. Statt die Leistungserbringer zu subventionieren, will die Regierung in Zukunft direkt den Eltern und Erziehungsberechtigten Beiträge zahlen.
Eltern, die ihre Kinder in Kitas oder durch Tageseltern betreuen lassen, sollen in Graubünden in Zukunft direkt Beiträge von der öffentlichen Hand erhalten. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY

Diese Kinderbetreuungs-Beiträge sollen nach Einkommen und Erwerbssituation der Eltern abgestuft werden, wie der Kanton am Mittwoch mitteilte. Die Regierung schickt die Vorlage für eine entsprechende Gesetzesrevision bis zum 25. November in die Vernehmlassung.

Mit dem vorgeschlagenen neuen Finanzierungsmodell würden die öffentlichen Mittel effizient eingesetzt, heisst es. Kanton und Gemeinden erhalten geeignete Lenkungswerkzeuge, um die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit zu verbessern. Dies komme auch der Förderung und Entwicklung der Kinder zugute.

Die Gemeinden erhalten die Möglichkeit, höhere Vergünstigungen zu zahlen und dadurch ihre Standordattraktivität zu steigern. Kitas und Tageselternorganisationen erhalten mit dem neuen Modell gleiche Ausgangsbedingungen und eine besser Planbarkeit. Risiken für Leistungserbringer in strukturschwachen Regionen oder mit einem hohen Anteil gering verdienender Eltern werden kleiner.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. August 2021 14:10
aktualisiert: 25. August 2021 14:10