Forschung

Haarausfall bald geheilt? Neue Studie macht Hoffnung

2. August 2022, 10:35 Uhr
Millionen Menschen weltweit leiden unter Haarausfall. Forschende aus den USA ist es gelungen, den möglichen Übeltäter zu finden. Ein bestimmtes Protein ist demnach verantwortlich – zu viel davon lässt Haare ausfallen. Doch es könnte Betroffenen auch zu neuem Haar verhelfen.
Forscher haben womöglich eine Ursache von Haarausfall entdeckt.
© Getty

Mit dem Blick in den Spiegel kommt auch der kontrollierende Griff an den Haaransatz. Hat er sich weiter zurückgezogen? Mit diesem Schicksal kämpfen Millionen Menschen weltweit. Forscher aus den USA berichten, eine mögliche Erlösung gefunden zu haben. Mit den neu gewonnenen Informationen soll der Haarausfall verhindert werden können und sogar eine Regenerierung der Haarpracht soll möglich sein.

Ein Protein könnte vieles verändern

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University of California sind bei ihren Experimenten auf ein Protein gestossen, das den Haarwuchs der Menschen zu kontrollieren scheint. Das Signalprotein TGF-beta ist verantwortlich für das Wachstum und den Tod von Zellen rund um die Haarwurzel. «Die genau richtige Menge des Proteins sorgt für das Wachstum von Follikeln. Jedoch kann ein Überschuss von TFG-beta zur Glatzenbildung beitragen», erklärte die Forscherin Qixuan Wang.

So könnten die Haare wieder wachsen

Wenn es Wissenschaftlern künftig gelingt, den TGF-beta-Spiegel genau zu bestimmen, hätten sie womöglich den Schlüssel zur Kontrolle des menschlichen Haarwachstums in der Hand. Laut Studie soll mit Hilfe von Stammzellen sogar eine Wiederbelebung der bereits abgestorbenen Zellen möglich sein. «Unsere Arbeit könnte möglicherweise Menschen helfen, die an einer Vielzahl von Problemen leiden», so Wang.

(mau)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 2. August 2022 20:57
aktualisiert: 2. August 2022 20:57
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