Juli ist heissester Monat seit Messbeginn

15. August 2019, 20:29 Uhr
In Deutschland wurde im Juli erstmals seit Beginn der Wetteraufzeichnungen die 42-Grad-Marke durchbrochen. (Archivbild)
In Deutschland wurde im Juli erstmals seit Beginn der Wetteraufzeichnungen die 42-Grad-Marke durchbrochen. (Archivbild)
© Keystone/AP/MICHAEL PROBST
Der Juli war nach Daten der US-Klimabehörde NOAA global gesehen der heisseste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,8 Grad Celsius gelegen.

Das teilte die Behörde am Donnerstag in Washington mit. Damit übertreffe der Monat den Juli 2016, der der bisherige Rekordhalter war, um 0,03 Grad Celsius.

Die auffälligsten Abweichungen gab es laut NOAA in Alaska, Mitteleuropa, den nord- und südwestlichen Teilen Asiens sowie in Teilen Afrikas und Australiens. Bereits der Juni war nach Angaben der NOAA der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen.

In der vergangenen Woche hatte auch der Klimawandeldienst Copernicus den Juli zum heissesten Monat seit Beginn der Aufzeichnungen erklärt.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 15. August 2019 19:49
aktualisiert: 15. August 2019 20:29