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Maut auf Österreichs Autobahnen steigt im nächsten Jahr leicht an

7. September 2021, 16:50 Uhr
Die Benutzung der österreichischen Autobahnen und Schnellstrassen wird 2022 wieder teurer. Die Preise für die unterschiedlichen Vignetten steigen um 1,4 Prozent, wie der Autobahnbetreiber Asfinag am Dienstag mitteilte.
ARCHIV - Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich sind größtenteils mautpflichtig. Ab 2022 steigen die Preise für die unterschiedlichen Vignetten um 1,4 Prozent, wie der Autobahnbetreiber Asfinag mitteilt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
© Keystone/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Damit kostet die Jahresvignette künftig 93,80 Euro (statt 92,50). Die Gebühr für die Dauer von zwei Monaten kommt auf 28,20 Euro (bisher 27,80). Für die Zehn-Tages-Vignette müssen die Autofahrer mit 9,60 Euro zehn Cent mehr als bisher bezahlen. Die Gebühr wird seit 1997 erhoben.

Die Einnahmen kommen der Instandhaltung und dem Ausbau des rund 2500 Kilometer umfassenden Autobahn- und Schnellstrassennetzes zugute. Die Gebühren für die Auto- und Motorradfahrer summieren sich jährlich auf rund 500 Millionen Euro. Zusätzlich kann die Asfinag auch mit rund 1,5 Milliarden Euro Einnahmen bei der Lkw-Maut rechnen.

Die neue Vignette könne bei 6000 Asfinag-Vertriebspartnern im In- und Ausland erworben werden. Alternativ kann die Maut auch online bezahlt werden – mit der Registrierung des Kennzeichens fällt das Kleben und Abkratzen weg.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. September 2021 16:45
aktualisiert: 7. September 2021 16:50