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Pakistan

Mindestens 28 Arbeiter bei Busunfall in Pakistan getötet

19. Juli 2021, 17:19 Uhr
Beim Zusammenstoss eines Reisebusses mit einem Lastwagen in Zentralpakistan sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Rund 40 weitere seien verletzt worden, teilte die lokale Polizei am Montag mit.
Der Bus, in dem sich Arbeiter befanden, die zu einem muslimischen Feiertag nach Hause reisten, rammte auf einer vielbefahrenen Autobahn in Zentralpakistan einen LKW und tötete und verletzte Dutzende, wie Polizei und Rettungskräfte mitteilten. Foto: Uncredited/Emergency Service Rescue 112/AP/dpa Foto: Uncredited/Emergency Service Rescue 112/AP/dpa
© Keystone/Emergency Service Rescue 112/AP/Uncredited

Demnach brachte der Reisebus vor allem Arbeiter aus der Industriestadt Sialkot in der Provinz Punjab in ihre Heimatstadt im abgelegenen Bezirk Dera Ghazi Khazi Khan, damit sie diese Woche das muslimische Eid-Fest mit ihre Familien feiern könnten.

Ermittlungen zur Unfallursache seien noch im Gange, sagten Vertreter der Polizei weiter. Erste Ergebnisse deuteten darauf hin, dass der Bus zu schnell unterwegs gewesen sei. Die Strasse, auf der der Unfall passierte, sei zudem in schlechtem Zustand.

Wegen des mangelhaften Zustands vieler Strassen, überalterter Fahrzeuge und laxer Sicherheitsvorkehrungen sind Unfälle in Pakistan keine Seltenheit. In dem südasiatischen Land mit mehr als 200 Millionen Einwohnern kommen offiziellen Statistiken zufolge jährlich mindestens 5000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. Juli 2021 17:00
aktualisiert: 19. Juli 2021 17:19