Autoindustrie

Porsche hat 2020 etwas mehr Umsatz eingefahren

16. März 2021, 12:53 Uhr
Trotz Coronakrise: Porsche hat 2020 den Umsatz leicht gesteigert. (Archiv)
© KEYSTONE/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW
Der Sportwagenbauer Porsche hat trotz gesunkener Autoverkäufe im Corona-Jahr ein kleines Umsatzplus erwirtschaftet. Die Erlöse der Porsche AG stiegen 2020 im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro.

Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Konzernmutter Volkswagen. Im Gesamtumsatz stecken neben dem Kerngeschäft mit Autos auch die Porsche-Erlöse mit Finanzdienstleistungen.

Dafür sank der Gewinn aus dem reinen Tagesgeschäft. Das operative Ergebnis vor sogenannten Sondereinflüssen ging um gut 5 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zurück. Rechnet man die Sondereinflüsse in das Betriebsergebnis mit rein, dürfte im Jahresvergleich allerdings ein Plus stehen. 2019 hatte Porsche nämlich unter anderem ein von der Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängtes Bussgeld in Höhe von 535 Millionen Euro als Sonderausgabe deklariert. Für 2020 ist zumindest in dieser Grössenordnung keine ausserordentliche Zahlung bekannt.

Zum Betriebsgewinn abseits von Sondereinflüssen, zum Nettoergebnis und zu weiteren Zahlen dürfte Porsche am Freitag bei seiner Bilanz-Pressekonferenz Angaben machen.

Der Sportwagenbauer hat 2020 weltweit gut 272 000 Autos und damit drei Prozent weniger verkauft als im Jahr zuvor. Zum Start ins Jahr 2021 hatte das Unternehmen allerdings von einen deutlichen Schub beim Autoabsatz berichtet. «Wir sind per Ende Februar prozentual zweistellig unterwegs gegenüber Vorjahr», hatte Vertriebsvorstand Detlev von Platen Anfang März gesagt. Das gelte über alle Modellreihen und alle Märkte hinweg.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. März 2021 12:52
aktualisiert: 16. März 2021 12:53