Seoul

US-Sonderbeauftragter reist wegen Nordkorea nach Seoul

14. Dezember 2019, 08:16 Uhr
US-Präsident Donald Trump schickt seinen Sondergesandten für Nordkorea nach Asien, um wieder Schwung in die Gespräche mit dem kommunistischen Land unter der Führung von Diktator Kim Jong Un zu bringen. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH
Der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea unternimmt kurz vor Ablauf eines von Nordkorea gesetzten Ultimatums einen neuen Anlauf, die festgefahrenen Atomgespräche wieder voranzubringen. Stephen Biegun werde diesbezüglich am Sonntag für drei Tage in Seoul erwartet.

Dies teilte das südkoreanische Aussenministerium am Freitag (Ortszeit) mit. Biegun werde auch nach Tokio reisen und sich dort mit seinem japanischen Amtskollegen austauschen, gab das US-Aussenministerium weiter bekannt.

Zuletzt war der Ton zwischen Nordkorea und den USA wieder schärfer geworden. Die USA warnten Nordkorea vor überzogenen Erwartungen in den Atomgesprächen. Zuvor hatte Nordkorea damit gedroht, einen «neuen Weg» einzuschlagen, sollten die Amerikaner nicht bis zum Jahresende einlenken.

Gleichzeitig hatte das Land einen «wichtigen Test» bekanntgegeben. Bei den Atomgesprächen geht es um die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Dezember 2019 07:00
aktualisiert: 14. Dezember 2019 08:16