Die Ostschweiz ist Zugpferd bei neuen Jobs

12. September 2017, 07:23 Uhr
In der Industrie sind die Arbeitgeber weniger optimistisch als im Handel. Insgesamt rechnen die Arbeitgeber aber nicht mit Veränderungen ihrer Personalbestände. (Archiv)
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Arbeitgeber in der Schweiz rechnen bis Ende Jahr mit konstanten Personalbeständen. Experten werten dies als Zeichen der Stabilität. Die Ostschweiz gilt als Zugpferd der Beschäftigung, bei uns sind die Aussichten zuversichtlich.

Die Kennziffer ergibt sich aus der Differenz zwischen der Anzahl der Arbeitgeber, die eine Zunahme der Beschäftigtenzahl in ihrem Unternehmen im nächsten Quartal erwarten, und der Anzahl der Arbeitgeber, die mit einer Abnahme rechnen.

Ostschweiz optimistisch wie seit Jahren nicht mehr

Drei der insgesamt sieben untersuchten Regionen rechnen bis Ende Jahr mit positiven Beschäftigungsaussichten. Die Ostschweiz ist mit 12 Prozent klar am zuversichtlichsten, gefolgt von den Regionen Zürich und Zentralschweiz mit je 6 Prozent. «Die Ostschweizer Arbeitgeber zeigen sich so optimistisch wie seit sieben Jahren nicht mehr», schreibt Manpower. Dagegen sind das Tessin mit minus 6 Prozent, die Genferseeregion mit minus 5 Prozent und die Region Espace Mittelland mit ebenfalls minus 5 Prozent pessimistischer.

Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede je nach Regionen und Sektoren. Die Experten von Manpower, welche die Daten für das am Dienstag publizierte Manpower Arbeitsmarktbarometer erhoben haben, werten das Null-Wachstum darum als Zeichen der Verlangsamung und nicht als Zeichen der rückläufigen Personalbestände.

Energie- und Wasserversorgung am positivsten

Die Arbeitgeber in sechs der insgesamt zehn an der Studie teilnehmenden Wirtschaftssektoren rechnen im Laufe des vierten Quartals 2017 mit einem Anstieg ihrer Belegschaften. Vor allem der Sektor Energie- und Wasserversorgung ist optimistisch, ebenfalls der Handel. In der Industrie hingegen bleibt das Klima trüb.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 12. September 2017 07:01
aktualisiert: 12. September 2017 07:23