Gründer der Sandwich-Kette Subway gestorben

Christine König, 16. September 2015, 13:50 Uhr
Subway-Gründer Fred DeLuca in einem Subway-Restaurant in New York im Mai 2014.
Subway-Gründer Fred DeLuca in einem Subway-Restaurant in New York im Mai 2014.
© Keystone/AP/CANDICE CHOI
Im Alter von 17 Jahren verkaufte Fred DeLuca belegte Baguettes, um sein Medizinstudium zu finanzieren - heute zählt die Sandwich-Kette Subway mehr als 44'000 Filialen in aller Welt. Nun ist der Gründer im Alter von 67 Jahren an Leukämie gestorben.

Subway würdigte seinen Gründer in einer Mitteilung am Dienstag als "Franchise-Visionär". 1965 hatte DeLuca sein Schnellrestaurant "Pete's Super Submarines" 1965 in Bridgeport im US-Bundesstaat Connecticut aufgemacht.

Frederick DeLuca wuchs in einer Sozialwohnung im New Yorker Stadtteil Brooklyn auf. Das Restaurant machte er 1965 mit dem Kredit eines Freundes seiner Eltern namens Pete auf. "Pete's Super Submarines" war schnell erfolgreich, weil die Portionen gross, die Preise klein und die Werbung gut waren. In Amerika heissen belegte Baguettes Submarine oder kurz Sub.

Schon ein Jahr später gründeten DeLuca und Pete Buck die "Doctor's Associates Inc" (DAI), bei der bis heute die Markenrechte liegen. Seit 1968 werden die Sandwiches unter dem Namen Subway verkauft - Sub für Sandwich, way für unterwegs.

Ab 1974, als es 17 Schnellrestaurants in den USA gab, begann die Expansion mit Hilfe des Franchise-Systems. Die Restaurantbesitzer nutzen Logo und Konzept, sind aber ansonsten komplett selbstständig.

DeLuca leitete das Geschäft von Subway trotz seiner 2013 festgestellten Erkrankung bis Ende Juni. Erst dann legte er die Zügel in die Hand seiner Schwester, Suzanne Greco.

Sie steht nun an der Spitze einer Kette mit 44'270 Subway-Läden in 110 Ländern. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr knapp 12 Milliarden Dollar. Die Zahl der Restaurants ist höher als die von McDonald's. In der Schweiz gibt es rund 30 Verkaufsstellen.

Subway hat es geschafft, sich mit dem Slogan "Eat Fresh" (Iss' frisch) als gesunde Alternative zum Burger anzupreisen - obwohl auch Softdrinks, Chips und Kekse zum Angebot gehören.

Christine König
Quelle: sda
veröffentlicht: 16. September 2015 13:19
aktualisiert: 16. September 2015 13:50