Red Bull verkauft soviele Getränkedosen wie noch nie

20. Februar 2019, 11:47 Uhr
In etwa zur Hälfte Blau und Silber: So sind die Red-Bull-Büchsen bekannt, so wollte sie der Getränkehersteller vor Kopien schützen. Das EU-Gericht in Luxemburg urteilte jedoch: Die Beschreibung ist zu wenig präzise. (Archivbild)
In etwa zur Hälfte Blau und Silber: So sind die Red-Bull-Büchsen bekannt, so wollte sie der Getränkehersteller vor Kopien schützen. Das EU-Gericht in Luxemburg urteilte jedoch: Die Beschreibung ist zu wenig präzise. (Archivbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Der Energy-Drink-Hersteller Red Bull hat im Jahr 2018 soviele Getränkedosen verkauft wie noch nie zuvor. Das Geschäft wächst vor allem in Schwellenländern wie Indien oder Brasilien. Red Bull steigerte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

Insgesamt seien 6,79 Milliarden Dosen Red Bull verkauft worden, teilte das österreichisch-thailändische Unternehmen am Mittwoch auf seiner Internetseite mit.

«Absatz, Umsatz, Produktivität und Betriebsgewinn konnten weiter gesteigert werden und stellen bisherige Bestmarken in der Firmengeschichte dar», hiess es. Hauptgründe seien die Nachfrage in Indien (+30%), Brasilien (+22%), Osteuropa (+22%) und Deutschland (+12%). Das Unternehmen beschäftigt 12'200 Mitarbeiter.

Dem Österreicher Dietrich Mateschitz gehören 49 Prozent an Red Bull. Die anderen 51 Prozent sind im Besitz der thailändischen Familie Yoovidhya. Zusammen mit Chaleo Yoovidhya hatte Mateschitz 1984 die Getränkemarke Red Bull gegründet.

Das Magazin «Forbes» listete Mateschitz 2018 unter den Superreichen der Welt mit einem Vermögen von 23 Milliarden Dollar auf Rang 37.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 20. Februar 2019 11:27
aktualisiert: 20. Februar 2019 11:47