Der Wetterberg zum Anfassen

Grosse Schneemengen sind auf dem Säntis keine Seltenheit.
Grosse Schneemengen sind auf dem Säntis keine Seltenheit. © Keystone/Gian Ehrenzeller
Auf dem Säntis wurde im Juni ein Temperaturrekord geknackt. Eine neue Ausstellung auf dem Gipfel zeigt die verschiedenen Wetterphänomene, die auf über 2500 Metern über Meer auftreten.

Dass der Säntis oft als Wetterberg bezeichnet wird, hat seinen Grund: Keine Bergstation der Welt sammelt länger Wetterdaten als jene des Säntis. Zudem wurden auf der höchsten Erhebung der Ostschweiz schon so manche Rekorde geknackt: Der Säntis ist der nasseste Ort der Schweiz, hier gibt es die meisten Blitzeinschläge und die grösste je gemessene Schneehöhe.

«Auf kaum einem anderen Berg können so viele Wetterdaten gesammelt werden», sagt Gust Broger, touristischer Leiter der Säntis-Schwebebahn, gegenüber TVO. Dies erkannten die damaligen Wetterwarte schon früh. Ab 1882 waren sie auf dem Gipfel. Der Job war so begehrt, dass es sogar zu einem Mord kam (FM1Today berichtete).

In einer neuen Erlebniswelt können Interessierte mehr zum Wetterberg Säntis erfahren. Einige Eindrücke gibt’s im TVO-Beitrag:

(red.)


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