Motocross-Grandprix in finanzieller Schieflage

Christoph Fust, 6. Oktober 2018, 17:34 Uhr
Die Geldsorgen des Motocross-Grandprix (MXPG) in Gachnang bei Frauenfeld werden grösser: Nach einem Verlust von 1,1 Millionen Franken in den letzten Jahren bitten die Veranstalter ihre Lieferanten um den Verzicht gewisser Forderungen.
Gegen den MXGP bei Frauenfeld sind 20 Einsprachen eingegangen.
© Keystone/Benjamin Manser

Die Motocross-WM-Rennen bei Frauenfeld sind finanziell seit Längerem unter Druck. Nach der diesjährigen Durchführung am 18. und 19. August verschärft sich die Lage aber offenbar. Wie toponline.ch berichtet, sollen einige Lieferanten des Anlasses auf ihre Forderungen verzichten.

In einem Schreiben an einen betroffenen Lieferanten heisst es offenbar, die Gesellschaft sei überschuldet und müsse die Bilanz deponieren. Die Sanierung könne nur gelingen, wenn Lieferanten auf einen Teil der Forderungen verzichten würden.

OK-Chef Willy Läderach bestätigt gegenüber toponline.ch, die finanzielle Situation sei alles andere als rosig. Von einem Konkurs könne aber keine Rede sein: «Wir sind allen Verpflichtungen nachgekommen und sind nun auch finanziell auf Kurs.» Es habe dazu aber Gespräche mit Lieferanten und Verbänden gegeben, so dass diese auf einen Teil der Gelder verzichten. Über die genaue Höhe der Rechnungen, welche der MXGP nicht beglichen hat, gibt Läderach keine Auskunft.

Christoph Fust
Quelle: red.
veröffentlicht: 6. Oktober 2018 17:34
aktualisiert: 6. Oktober 2018 17:34
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