St.Gallen

«Kaum Volksfest-Charakter»: Bier-Festival in St.Gallen findet statt

4. September 2020, 18:36 Uhr
Anders als viele Veranstaltungen in diesem Jahr findet das Bierprobier-Festival in St.Gallen statt. Dieses ist am 18. und 19. September zum zweiten Mal nach 2019 in den Olma-Messehallen. Die Besucher müssen sich an ein spezifisches Schutzkonzept halten.

OpenAir, Olma, St.Galler Fest. Wie überall fielen auch in St.Gallen zahlreiche Veranstaltungen dem Coronavirus zum Opfer. Zumindest die Bierliebhaber kommen nun doch auf ihre Kosten. Denn am Bierprobier-Festival können die Gäste während zwei Tagen unterschiedlichste Varianten ihres Lieblingsgetränks degustieren. 16 nationale und regionale Brauereien stellen ihre Kreationen vor, insgesamt können sich die Besucher mit über 100 verschiedenenen Biersorten verköstigen.

Begrenzte Anzahl Tickets

Das Bierprobier-Festival findet heuer zum zweiten Mal nach 2019 statt. Wegen dem Coronavirus dieses Mal in einem kleineren Rahmen. Damit die Sicherheit der Gäste gewährleistet ist, gilt eine Besucherobergrenze von 1000 Personen pro Tag. Da es sich um eine Messe handelt, gibt es grundsätzlich keine feste Obergrenze, wodurch es möglich wäre noch mehr Besucher in der Halle 9 zu begrüssen. Darauf verzichten die Veranstalter aber bewusst, wie Ralph Engel, Abteilungsleiter CongressEvents der Olma Messen, auf Anfrage von FM1Today sagt: «Uns ist wichtig, dass die Leute sich sicher fühlen und die Abstandsregeln stets eingehalten werden können.»

Kein Volksfest-Charakter

Engel macht sich zudem keine Sorgen, dass die Leute mit zunehmendem Alkoholpegel die geltenden Schutzmassnahmen vergessen könnten: «Die Erfahrung vom letzten Jahr zeigt, dass die Veranstaltung kaum Volksfest-Charakter annimmt, wie beispielsweise an der Olma, sondern mehr mit einer Weindegustation gemein hat. Die Leute degustieren grösstenteils gesittet.» Zudem sei auch Sicherheitspersonal vor Ort, welches intervenieren könnte, falls einzelne Personen über die Stränge schlagen oder die Schutzmassnahmen nicht einhalten würden.

Nebst der Besucherobergrenze setzen die Veranstalter auf bekannte Massnahmen. So stehen Möglichkeiten zur Händedesinfektion zur Verfügung, die Besucherinnen und Besucher müssen sich online registrieren und Bezahlung ist nur mit Karte möglich.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 4. September 2020 18:36
aktualisiert: 4. September 2020 18:36