Frauenfeld

Grossmutter enthauptet: 21-Jähriger wehrt sich gegen Urteil

29. Dezember 2020, 14:19 Uhr
Das Gericht verurteilte den Mann zu einer «kleinen Verwahrung» und Landesverweis.
© Donato Caspari/Thurgauer Zeitung
Der Verteidiger des 21-Jährigen, der in Frauenfeld seine Grossmutter getötet hat, habe Berufung gegen den Landesverweis von 15 Jahren angemeldet. Das berichtet das «St.Galler Tagblatt».

Der 21-Jährige hat im Oktober 2018 in Frauenfeld seine Grossmutter bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, danach erstochen und schliesslich ihren Kopf abgetrennt. Mit dem Kopf in einem Rucksack wurde er wenig später am Flughafen Zürich verhaftet.

Ende November 2020 wurde der junge Mann wegen Schuldunfähigkeit von der vorsätzlichen Tötung und der Störung des Totenfriedens freigesprochen, der 21-Jährige muss in eine geschlossene psychiatrische Klinik. Sollte er diese je verlassen, wird er für 15 Jahre des Landes verwiesen (FM1Today berichtete).

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Quelle: FM1Today / TVO

Gegen diesen Landesverweis, der 21-Jährige ist Doppelbürger von Nordmazedonien und Italien, wehrt sich nun der Verteidiger, wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet. Damit muss nun das Thurgauer Obergericht über den Landesverweis entscheiden.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 29. Dezember 2020 14:20
aktualisiert: 29. Dezember 2020 14:19