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Kanton Thurgau hebt Feuerverbot auf

Laurien Gschwend, 3. September 2018, 16:46 Uhr
Nach Appenzell Ausserrhoden hebt auch der Kanton Thurgau das Verbot auf, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen. Die Waldbrandgefahr wird auf die Stufe 3 gesenkt.
Im Thurgau darf man wieder «brötle» – das Feuerverbot gilt nicht mehr.
© Keystone/Melanie Duchene

Das Feuerverbot in Wald und Waldesnähe wird per Dienstag, 4. September, aufgehoben, teilt der Kanton Thurgau am Montagnachmittag mit. Die Waldbrandgefahr sei nur noch «erheblich», nachdem die lange erwarteten, ergiebigen Niederschläge eingetreten sind. Auch wenn es merklich kühler ist und sich am Morgen verbreitet Tau oder Nebel bilden, sei im Umgang mit offenem Feuer weiterhin Vorsicht geboten, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Waldböden sind angefeuchtet, aber nicht durchnässt.

Weiterhin unterdurchschnittlich ist die Wasserführung in den Flüssen und Bächen. Der Bodensee und die Grundwasservorkommen weisen weiterhin einen tiefen Wasserspiegel auf. Das Wasserentnahmeverbot – mit Ausnahme Bodensee, Seerhein, Untersee und Rhein – bleibt deshalb in Kraft. Der aktuelle Bodenseepegel liegt leicht über jenem im Hitzesommer 2003.

Die Kantonspolizei Thurgau hat während der Zeit des Feuerverbots 51 Personen verzeigt. Das Verbot galt ab dem 27. Juli.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 3. September 2018 16:26
aktualisiert: 3. September 2018 16:46