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Corona

Kanton Thurgau kündet am Montag neue Massnahmen an

7. Dezember 2020, 11:29 Uhr
Bundesrat Alain Berset hatte am Freitag den säumigen Kantonen ein Ultimatum ausgesprochen. Nun scheint Bewegung in die Kantone zu kommen. Der Kanton Thurgau hat auf heute 14 Uhr eine Medienkonferenz angekündigt.
In den Ostschweizer Kantonen steigen die Fälle ungebremst – nun müssen sie handeln.
© Keystone

Vertreter verschiedener Kantone, darunter auch Thurgau und der Kanton St.Gallen wurden am Samstagnachmittag von Bundersrat Alain Berset und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ins Gebet genommen. Der Druck scheint zu wirken. Mehrere Regierungen wollen in den kommenden Tagen schärfere Massnahmen beschliessen.

So soll zum Beispiel der Kanton Thurgau zu einem strengeren Regime übergehen, wie der «Tagesanzeiger» aus dem Umfeld des Regierungsrates erfahren hat. Am Montagmorgen kündigte der Thurgau eine Pressekonferenz auf 14 Uhr an. 

Der Kanton St.Gallen, der inzwischen als «Trödelkanton» zählt, hat mitgeteilt, dass der Regierungsrat erst am Mittwoch kommunizieren werde. Hier steht offenbar zur Diskussion, den Saisonstart der Skiregionen zu verschieben, wie der Blick schreibt. Die Flumserberge haben jedoch bereits dieses Wochenende eröffnet, der Pizol plant den Saisonstart nächsten Samstag.

Auch die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren geht davon aus, dass die besonders betroffenen Kantone in den nächsten Tagen ihre Massnahmen verschärfen werden, wie sie gegenüber der Nachrichtenagentur SDA mitteilte.

Der Kanton Graubünden hatte bereits am Freitag schärfere Massnahmen kommuniziert. Hier werden für zwei Wochen die Restaurants geschlossen.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 7. Dezember 2020 06:53
aktualisiert: 7. Dezember 2020 11:29