Täter von Frankfurt in psychiatrischer Behandlung

René Rödiger, 30. Juli 2019, 17:51 Uhr
Die Kantonspolizei Zürich informierte am Dienstagnachmittag zum verhafteten Eritreer, der ein Kind und seine Mutter in Frankfurt vor einen Zug gestossen haben soll.

Am Montagmorgen hat ein Mann einen Buben (8) und seine Mutter (40) vor einen einfahrenden ICE am Hauptbahnhof Frankfurt gestossen. Die Mutter konnte sich retten, das Kind starb. Kurze Zeit später konnte die Polizei den mutmasslichen Täter verhaften: Ein Eritreer, der seit 13 Jahren im Kanton Zürich wohnt. Der 40-Jährige war in psychiatrischer Behandlung und krankgeschrieben. Einen terroristischen Hintergrund schliesst die Polizei aus.

Wie die Kantonspolizei Zürich in der Medienkonferenz mitteilte, hatte der Mann am vergangenen Donnerstag seine Ehefrau und die drei Kleinkinder am Wohnort in Wädenswil ZH eingesperrt. Sie mussten von der Polizei befreit werden. Zudem bedrohte der Mann eine Nachbarin und würgte sie. Der Gewaltausbruch kam für die Betroffenen überraschend. Sie hätten ihn noch nie so erlebt, sagten sie den Sicherheitskräften.

René Rödiger
Quelle: SDA/red.
veröffentlicht: 30. Juli 2019 15:53
aktualisiert: 30. Juli 2019 17:51