Höchst

Das sagt die Schule zum Missbrauchsverdacht

7. Oktober 2019, 16:44 Uhr
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Die Schulstube in Höchst.
© pd
Wegen schweren Missbrauchsverdachts sitzt ein Schulleiter aus Höchst, in Vorarlberg, in Untersuchungshaft. Die Schule gibt heute an einer Medienkonferenz bekannt, dass man von einem Kind weiss, das von einem Mann sexuell missbraucht worden sei.

Der Schulleiter der Montessori-Volksschule «Schulstube» sitzt seit Mitte letzter Woche in Untersuchungshaft. Ihm wird schwerer sexueller Missbrauch an Minderjährigen vorgeworfen.

Am Montag nahm die Schule zu den Vorwürfen Stellung. «Man weiss aktuell von einem Fall. Aus diesem Grund läuft das Strafverfahren», sagt der Vorstand des Trägervereins vor den Medien. Das Kind sei derzeit nicht mehr an der Schule. 

Beschuldigter in U-Haft

Weitere Vorfälle könne man nicht ausschliessen. Der Beschuldigte selbst ist laut Vorstand schon länger im Krankenstand gewesen. Die Schule wurde am letzten Donnerstag über die Ereignisse informiert. Kurz danach hätte man den Mann vom Dienst suspendiert.

Weiter informierte der Vorstand, dass es keine Indizien gibt, dass der mögliche Vorfall an der Schule selbst stattgefunden hat. 

Aufarbeitung mit Kindern und Eltern

Die Eltern der Schulkinder, welche in die «Schulstube Höchst» gehen, wurden am Sonntagabend bei einer Veranstaltung über die Vorwürfe gegen den Schulleiter informiert.

Mit den Kindern hätte man das Ereignis im Unterricht aufgearbeitet. «Am Montagvormittag wurde rund vier Stunden mit den Schülern über die Ereignisse gesprochen», sagt die Vorstandsleitung.

Die «Schulstube Höchst» ist eine private Volksschule mit rund 30 Schülern. 

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 7. Oktober 2019 16:44
aktualisiert: 7. Oktober 2019 16:44