Ställe brachen wie Kartenhäuser zusammen

Raphael Rohner, 6. Januar 2018, 07:16 Uhr
Im St.Galler Rheintal zerstörte der Sturm «Burglind» mehrere Ställe. Wie Kartenhäuser brachen sie zusammen. Der Schock sitzt den betroffenen Landwirten noch tief in den Knochen.
«Mein Bruder rief an und erzählte vom Sturm. Plötzlich bewegte sich der ganze Stall und dann fiel alles zusammen», sagt Oliver Hanselmann und steht noch immer geschockt vor den Trümmern seines Pferdestalls in Sax bei Sennwald. Seine Pferde hätten den Stall instinktiv verlassen können. Hanselmann ist sich seines Glückes bewusst: «Wir hätten im Stall sein können, als alles zusammenstürzte.»

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«Der Stall war mit einem Knall weg»

Nicht nur bei Hanselmann fegte der Sturm den Stall dem Erdboden gleich. Hans Müller musste sich in Deckung vor herumfliegenden Ziegelsteinen begeben. Dem Landwirten Fritz Hagmann wurde ebenso der ganze Stall zerstört: «Der ganze Stall ist mit einem Knall weg gewesen», sagt er gegenüber TVO. Die Landwirte sind heilfroh, dass niemand verletzt wurde: «Das hätte böse enden können, sehr böse.»

Grosse Schäden wegen «Burglind»

Der Wintersturm «Burglind» sorgte in der ganzen Schweiz vielerorts für Verwüstungen und Schäden. In der Stadt St.Gallen wird geschätzt, dass rund ein Drittel des jährlichen Fallholzes durch den Sturm zerstört wurde.

Raphael Rohner
Quelle: iro/red.
veröffentlicht: 5. Januar 2018 20:21
aktualisiert: 6. Januar 2018 07:16