Wandercoiffeuse Giulia am Limit

Laurien Gschwend, 25. September 2017, 07:27 Uhr
Sie hat Blasen an den Füssen, ihre Kleidung ist tropfnass und - als wäre das nicht schon genug - findet sie keinen Schlafplatz. Wandercoiffeuse Giulia kommt bei «Mensche i de Ostschwiz» an ihre Grenzen.
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Giulia Kurer hat die Lehre zur Coiffeuse mit der Note 5,6 abgeschlossen - ihr Projekt «Schnittiger Alpstein» ist ihre Belohnung. Gemeinsam mit Maultier Tintin wandert sie während des Sommers durch den Alpstein, um die Haare der Sennen auf Vordermann zu bringen.

Alles läuft anders als geplant

Eine schöne Abwechslung in der Vorstellung - in der Realität wird die junge Frau aber auf die Probe gestellt. Es schüttet wie aus Kübeln, manche Bergwirte wollen sich die Haare nicht schneiden lassen oder sie können ihr keinen Schlafplatz anbieten. Umso schöner, wenn es im Alpstein Menschen gibt, die ihr helfen.

Helfer in der Not

Die Familie Fässler, die ihren Hof zwischen Wasserauen und Seealpsee hat, nimmt die Coiffeuse durchnässt und völlig übermüdet auf. «Sie sind extrem lieb und haben Freude an dem, was ich mache», sagt Giulia Kurer erleichtert.

Wenn du wissen möchtest, wie Fischer, Architekt, Mechaniker und Poolboy Roger Welti ein neues Bungalow installiert, André van Kesteren sich mit einem Spätzli-Mobil für die Wintermonate rüstet und Giulia Kurer trotz Regen und Blasen an den Füssen ihr Glück findet, kannst du auf das obenstehende Video klicken. Alle anderen «Mensche i de Ostschwiz»-Folgen der ersten Staffel «Sommermenschen» gibt's hier.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 25. September 2017 07:27
aktualisiert: 25. September 2017 07:27